Bestand vergrößert

Die Weilburg Gemeinnützige Wohnungsbau GmbH (WGW) hat die Wohnanlage „Frankfurter Straße 26“ gekauft, die bisher im Besitz der Gesellschaft für diakonische Einrichtungen (GfdE) war. Karlheinz Hilgert, Geschäftsführer der GfdE bedankt sich und ist froh, die Anlage in gute Hände geben zu können. Ein solches Objekt könne man nicht jedem anvertrauen, sagt Hilgert. Mieter sollen sich wohlfühlen, deshalb sei die Zusammenarbeit mit der städtischen Wohnungsgesellschaft – kurz WGW genannt – die richtige Entscheidung gewesen. „Als neuer Eigentümer werden wir alles tun, damit sich die Menschen auch bei uns wohlfühlen“, sagte Rüdiger Neuhaus, Geschäftsführer der WGW. Schließlich gehe es der WGW immer um Menschen, die gut und sicher wohnen sollen. Der WGW-Slogan „Wohnraum für’s Leben“ sei Ausdruck für das Leitbild der WGW, die dafür da sei, einer breiten Schicht Menschen Wohnraum zu bieten. „Der Mensch steht im Zentrum der WGW-Bestrebungen und gemeinsam lässt sich wohnen und leben vorteilhaft für alle gestalten“, sagte Rüdiger Neuhaus und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Mietern. Gerade jetzt, nach dem Lockdown, zeige sich, wohnen sei systemrelevant. Menschen, die mit ihrem Wohnraum zufrieden sind und sich dort wohlfühlen, tragen zu einer stabilen Gesellschaft bei. Für die Wohnungswirtschaft ist es ein Privileg, sich um ein Grundbedürfnis der Menschen zu kümmern, dem „Wohnen“.

1950 erbaut, 1998 kernsaniert und um einen Neubau ergänzt, stehen in der Anlage 47 Wohneinheiten zur Verfügung, wovon 40 öffentlich gefördert werden. Die Mietpreise der Wohnanlage orientieren sich an der allgemein bekannten „Kostenmiete“; derzeit sind 98 % vermietet. Die 47 Einheiten, zwischen 50 und 90 qm, stehen für Menschen mit Wohnberechtigungsschein zur Verfügung.

Mit dem Ankauf, in der Dimension von 2,3 Mio. EUR, vergrößert sich der Gesamtbestand der WGW. Durch die WGW werden jetzt knapp 200 Einheiten betreut. Im Bereich Wohnungseigentumsverwaltung und Fremdverwaltung betreut die WGW 90 Einheiten.

„Wir wollen im Bereich des geförderten Wohnungsbaus in Weilburg unsere Verantwortung zeigen“, sagte Bürgermeister Dr. Hanisch und verspricht, die Anlage im Sinne der Bewohner weiterzuführen. Bei allen Beteiligten bedankt sich der Bürgermeister für die problemlose Abwicklung.

 

 

Am 18.06. wurde im Beisein der Magistratsmitglieder Matthias Knaust, Helmut Büttner, dem ersten Stadtrat Hartmut Eisenträger, dem Aufsichtsratsmitglied der WGW Helmut Ströhmann sowie dem Mitglied der Gesellschafterversammlung Herrn Bernd Stroh sowie dem Notar Ralf Bletz, dem Leiter des Wohnstifts Manuel Jöckel und des zukünftigen technischen Objektbetreuers Herrn Rainer Zuber, der bis dato größte Immobilienankauf in der 70-jährigen Geschichte der WGW gewürdigt.

Karlheinz Hilgert, Geschäftsführer der GfdE, Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch und Rüdiger Neuhaus haben zuvor im Notariat von Herrn Dr. Ralf Bletz das umfassende Vertragswerk unterzeichnet.

In den kommenden Tagen werden Gespräche zwischen der GfdE und der WGW erfolgen, um den reibungslosen Übergang von Besitz und Nutzungen sicherzustellen.


Weilburg, den 18.06.2020

 

 

 

Vertrag unterzeichnet, Aufgaben verteilt. Mesut Mermer und Michael Zainhofer ergänzen tatkräftig das Team um Geschäftsführer Rüdiger Neuhaus.

 

 

seit 70 Jahren in Weilburg aktiv

Am 6. Oktober feiert die Weilburger Gemeinnützige Wohnungsbau GmbH ihr 70-jähriges Bestehen. Damit ist die WGW die älteste GmbH und der zweitälteste Betrieb der Stadt Weilburg.